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Heilpflanze Weihrauch

Die Verwendung des Weihrauchs in der Medizin der Antike und der indischen Ayurvedamedizin haben das Interesse der modernen Medizin geweckt.

Bei Weihrauch kommt uns sofort Weihnachten in den Sinn: die Heiligen Drei Könige, das Fest der Heiligen Weihnacht, die Tradition des Räucherns rund um diese Jahreszeit und der harzige Geruch der Weihrauchschwaden in unseren Kirchen während des ganzen Jahres.
 
Doch Weihrauch kann viel mehr: Die Verwendung des Weihrauchs in der Medizin der Antike und der indischen Ayurvedamedizin haben das Interesse der modernen Medizin geweckt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungen sprechen für sich und fächern ein breites Anwendungsgebiet bei Entzündungen aller Art.
 
Der Weihrauchbaum beginnt mit der Produktion des Harzes, wenn er 8 bis 10 Jahre alt ist. Weihrauch wird in Nordafrika und im Nahen Osten traditionell angebaut und geerntet. Bei der Ernte wird die Rinde des Weihrauchbaumes mit einem spitzen Messer eingeritzt, aus der Wunde tritt das Harz aus, welches an der Luft trocknet und von Hand geerntet wird. Nach jeder Ernte bekommt der Baum eine Schonzeit, bevor erneut geerntet wird.
 
Welche Heilkraft steckt im Weihrauch?
 
Weihrauch bei Gelenksentzündungen
Der Hauptwirkstoff von Weihrauch sind die sogenannten „Boswelliasäuren“. Sie haben eine starke entzündungshemmende Wirkung, wodurch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bei altersbedingter Abnutzung der Gelenke gelindert werden können. Zudem unterstützt es die Kollagenbildung, die für die Struktur und die Festigkeit von Bindegewebe und Knochen zuständig ist.
Herkömmliche Medikamente weisen nach längerer Einnahme Nebenwirkungen auf. Weihrauch hingegen ist 100 % natürlich und weist keinerlei Nebenwirkungen auf.
 
Weihrauch bei Darmentzündungen
Bei naturheilkundlicher Behandlung von Darmentzündungen ist Weihrauch bereits Standard geworden.
Weihrauch hilft bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und beim Reizdarmsyndrom.
 
Weihrauch bei Atemwegserkrankungen
Asthma und Bronchitis sind ebenfalls Erkrankungen mit einem chronisch-entzündlichen Verlauf. Die Inhaltsstoffe des Weihrauchs dienen der Unterstützung der Heilung bei akuten und chronisch entzündlichen Prozessen und Autoimmunerkrankungen.
In der TCM – traditionell chinesischen Medizin – wird Weihrauch als natürliches Heilmittel für eine verbesserte Durchblutung, Beschleunigung der Heilungszeit und bei der Linderung von Schmerzen bei bakteriellen oder viralen Infektionen wie Erkältungen und Grippe verwendet.
 
Weihrauch bei Autoimmunerkrankungen
Das Immunsystem bildet stets verschiedene Arten von Antikörpern, um verschiedenste Krankheiten zu bekämpfen. Hierbei kann etwas schief gehen und der Körper produziert Antikörper, welche das eigene gesunde Gewebe und Organe angreifen – es kommt zu einer Autoimmunerkrankung. Weihrauch entfaltet hier seine starken Heilkräfte, da es die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beeinträchtigen kann.
 
 

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