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Heilpflanze Wilde Karde (Kardenwurzel)

Bei der Wilden Karde oder Kardenwurzel handelt es sich um eine alte Heilpflanze!

Die Wilde Karde oder Kardenwurzel ist eine zweijährige, krautige Pflanze. Ihrer Ähnlichkeit mit der Distel verdankt sie ihren Namen:  lat. carduus = Distel, mit der sie jedoch nicht verwandt ist. Ihr Name wird abgeleitet vom griechischen „dipsa“ (Durst), vermutlich daher, dass sich in ihren verwinkelten Blattachseln Regenwasser sammelt, welches von den Vögeln getrunken wird. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa.
 
Die Wilde Karde war bereits im Altertum ein bekanntes und häufig verwendetes Heilkraut gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Die Wilde Karde hat in der Volksmedizin Bedeutung gefunden, da sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe – u.a. Saponine, Glykoside und Kaffeesäure – entzündungshemmende, harntreibende, schweißtreibende und antioxidative Eigenschaften aufweisen kann.
 
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird die Wilde Karde bei Knochenschwund und zum Heilen gebrochener Knochen verwendet.
 
Besondere Heilkraft wird der Wilden Karde in ihrer naturheilkundlichen Behandlung von Borreliose zugeschrieben. Die Signaturlehre zu Grunde legend, zeigt ihr pflanzliches Blühen (unzählige, kleine, lila Blüten wandern als Ring über den Blütenkopf) das Abbild der wandernden Ringröte – sie zeigt sich oft als erstes Symptom einer Borrelioseinfektion.
 
Die Infektionskrankheit Borreliose wird durch Bakterien hervorgerufen, welche durch Zecken, aber auch Bremsen und Mücken übertragen werden. Diese Borrelien sind zwar der Auslöser der Krankheit, die Ursache liegt aber in einem geschwächten Immunsystem. Diese Schwächung des Immunsystems macht einen Infektionsprozess erst möglich. Über 300 verschiedene Borrelienarten erschweren eine Behandlung. Meistens werden Antibiotika verordnet. Der Teufelskreis setzt genau hier an, da sich die Borrelien im Körper einkapseln und inaktiv werden können. Somit wirkt das Antibiotikum nicht, nach Absetzen der Medikamente erwachen die Borrelien wieder zu neuem Leben und die Infekte an den Gelenken, der Haut und im Gehirn treten erneut auf.
 
Hier kommt die Wilde Karde ins Spiel: sie zählt zu den Pflanzen, deren Wirkstoffe unser menschliches Immunsystem und unsere Abwehrkräfte stärken können! Daher wird sie auch zur Unterstützung der Antibiotikabehandlung bei medizinisch abgeklärten Borrelioseerkrankungen sehr gerne eingesetzt. Hier zeigt sich die Kraft hausgemachter Heilmittel aus der langen Tradition der Volksheilkunde!
 

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